…eine der feinsinnigsten Interpretationen, die jemals aufgenommen wurde.
Diapason, Schubert “Aus der Ferne”
Zorn, Zärtlichkeit, Grauen, bitterer Humor und Resignation ließen den Zuhörer getroffen und atemlos zurück.
The Times
Höchste Intensität, feinste Differenzierungen sowie schonungslose Expressivität, Innigkeit und Vitalität zeichnen das Signum Quartett aus. Die schlüssige Dramaturgie in der Programmgestaltung wird mit kompromissloser Perfektion und selbstverständlicher Leichtigkeit der Interpretation umgesetzt. (“enorm kluge und kenntnisreiche Programmgestaltung“—Rondo Magazin)
Als gern gesehener Gast unter anderem der Pariser Philharmonie, der London Wigmore Hall, dem Amsterdamer Concertgebouw, dem Wiener Konzerthaus, der Kölner Philharmonie, der Hamburger Elbphilharmonie und bei den BBC Proms, konze Höchste Intensität, feinste Differenzierungen sowie schonungslose Expressivität, Innigkeit und Vitalität zeichnen das Signum Quartett aus. Die schlüssige Dramaturgie in der Programmgestaltung wird mit kompromissloser Perfektion und selbstverständlicher Leichtigkeit der Interpretation umgesetzt. (“enorm kluge und kenntnisreiche Programmgestaltung“—Rondo Magazin)
Als gern gesehener Gast unter anderem der Carnegie Hall New York, der Wigmore Hall London, der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie de Paris, dem Wiener Konzerthaus, der Kölner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg und bei den BBC Proms, konzertiert das Signum Quartett regelmäßig mit Partnern wie Jörg Widmann, Nicolas Altstaedt, Nils Mönkemeyer, Dominique Horwitz, Daniel Ottensamer und Elisabeth Leonskaja.
Die Diskographie des Signum Quartetts belegt seine stilistische Bandbreite: Neben den Großen der Quartettliteratur haben sie auch Werke von Wolfgang Rihm, Thomas Adès, Jörg Widmann und Kevin Volans aufgenommen. Ihre Aufnahme für ECM von Erkki-Sven Tüür’s 2. Streichquartett Lost Prayers hat den Preis für das Klassikalbum des Jahres bei den Estonian Music Awards 2021 gewonnen. Es folgte „a dark flaring“, ein Album mit südafrikanischer Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, das 2026 mit dem renommierten italienischen Kritikerpreis Premio Abbiati del Disco ausgezeichnet wurde.
Die Schubert-Trilogie für PENTATONE begann 2018 mit dem vielfach ausgezeichneten Album „Aus der Ferne“ (Diapason D’Or, OPUS Klassik). 2020 folgte „Ins stille Land“, das die Auseinandersetzung mit den Verbindungen zwischen Schuberts Streichquartetten und Liedern vertiefte („Unter den besten Aufnahmen von ‘Der Tod und das Mädchen’ zählt die des Signum Quartetts zu den herausragenden.“– The Strad). Mit „Lebensmuth“ wurde die Trilogie 2023 abgeschlossen; das Album setzt den Dialog zwischen Schuberts Quartetten und Liedern fort und wurde mit dem OPUS Klassik 2024 als Kammermusikeinspielung des Jahres ausgezeichnet. Zuletzt erschien „the earth trembled“, in dem das Quartett die visionären Streichquartette von Leoš Janáček den eindringlichen Klängen von Vítězslava Kaprálovás Streichquartett op. 8 gegenüberstellt („das gesamte Programm ist gleichermaßen aufschlussreich wie packend.“ – Gramophone).
2015 rief das Quartett das innovative Social-Media-Projekt #quartweet ins Leben, das weltweit Komponisten – unabhängig von Alter und Ausbildung – dazu einlädt, ein kurzes Quartett von 140 Zeichen oder weniger über Twitter zu senden. Das Projekt rief großes Medienecho hervor und wurde u.a. von Deutschlandfunk, bei BBC In Tune und im Rahmen der Sendung U-21 des Bayerischen Rundfunks vorgestellt. Unter den Komponisten, die bereits Werke beigesteuert haben, finden sich Brett Dean, Sebastian Currier, Bruno Mantovani und die Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw.
In 2024 initiierte das Signum Quartett das Projekt „Bridge the chasms that divide“ anlässlich des 30. Jahrestags des Endes der Apartheid in Südafrika. Dafür lud das Quartett einige der eigenständigsten und prägendsten Stimmen Südafrikas ein, über ihre persönlichen Erfahrungen und Lebenswege vor und nach 1994 zu reflektieren – darunter die Komponisten Abel Selaocoe und Dizu Plaatjies. Das Projekt wurde mit Uraufführungen in der Kölner Philharmonie und im Pierre Boulez Saal Berlin vorgestellt; ein Album mit den eigens hierfür entstandenen Auftragswerken ist in Vorbereitung.
Auf der Bremer Überseeinsel hat das Signum Quartett mit dem Kulturzentrum SIGNUM open space eine eigene Basis für künstlerisches Arbeiten und Austausch geschaffen. Der Aufbau wird 2024–2026 durch eine Förderung des Senators für Kultur Bremen unterstützt. Auf dem Gelände der ehemaligen Kellogg’s-Fabrik verbindet das Quartett Proben und Konzerte mit Workshops und spartenübergreifenden Projekten. Dabei bringt es Künstler:innen und Ensembles aus Bremen und der ganzen Welt mit der lokalen Kulturszene und der Nachbarschaft zusammen. Kammermusik und musikalische Vermittlung bilden dabei zentrale Schwerpunkte.
Das Signum Quartett spielt auf dem „Pearl“-Quartett, einem aufeinander abgestimmten Ensemble von Instrumenten aus der Werkstatt des renommierten deutschen Geigenbauers Stefan-Peter Greiner.
